Holzknechtwesen

Alm- und Holzknechtleben

Wenn der letzte Schnee von den Almen der Region verschwunden ist, beginnt der Almauftrieb. Das Vieh verbringt den Sommer auf den Bergen und die Sennerin, die den Sommer über in der Almhütte lebte, verarbeitete die Milch zu Butter und Käse. Beim Almabtrieb wurden die Tiere, wenn während des Almsommers kein Unglück passierte, mit prachtvollem Kopfschmuck versehen.

Als Unterkunft dienten den Holzknechten im Sommer einfache Rindenhütten, in der kälteren Jahreszeit die Winterhütten. Das karge Holzknechtmahl wechselte zwischen Brennsterz, Spatzen und Raunggen, die alle sehr fett in Schmalz gebraten wurden.

Als Höhepunkt werden die im großen Dachbodenraum als „Haus im Haus“ originalgetreu wieder aufgebauten Alm- und Holzknechthütten vergangener Zeiten empfunden.

Jagd