Frauen Alltag

Alltag der Frauen

Nähen, Stricken und Sticken hatte früher bei der weiblichen Bevölkerung eine viel größere Bedeutung als heute. Das begann damit, dass die Mädchen im Handarbeitsunterricht viel intensiver unterrichtet wurden als jetzt. Besonders die Kleidung für die Kinder wurde hauptsächlich von der Mutter gefertigt. Außerdem musste die Kleidung immer wieder geflickt werden.

In vielen Bauernhöfen wurden auch Schafe gezüchtet, deren Wolle verarbeitet und gesponnen wurde. Ebenso wurde in der Region auch Flachs angebaut.
Als „Sonntagsgewand“ sind hauptsächlich Trachten getragen worden. Ihre Herstellung war mit viel Arbeit und Geschicklichkeit verbunden.

Aber auch die Pflege der Wäsche war sehr arbeitsintensiv und fand in der Waschküche statt. Nach dem Schwemmen in den Schwemmhütten des Ortes wurde die getrocknete Wäsche mit den mit Steinen beschwerten Wäscherollen, die meist auf den Dachböden standen, geglättet.

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