Eisenverarbeitung

Eisenverarbeitung

Bei Gollrad wurde wahrscheinlich schon in vorgeschichtlicher Zeit Erz abgebaut, sicher aber im Mittelalter.  1742 wurde das „Eisengusswerkes nächst Mariazell“ gegründet, um vor allem Erzeugnisse für die Kriegsführung, aber auch viele Kunstwerke herzustellen. Der Bogen spannt sich vom einfachen Eisengeschirr über Öfen, Wasserkessel und Betten, kunstvolle Reliefs, Wappen und Schmuckstücke bis hin zu Kanonen und Kanonenkugeln.

Für die Produktion wurden in Gußwerk  drei Hochöfen und in Aschbach ein Hochofen erbaut. Zahlreiche Bildhauer, Formmeister und Gussmeister standen in Arbeit, sodass zur Zeit der Hochblüte von Gußwerk einige hundert Menschen im Werk arbeiteten.

Wegen der Konkurrenz von in der Nähe des Erzberges liegenden Eisenbetrieben wurde 1899 das Werk in Gußwerk aufgelassen.

Bäuerliches Leben